So arbeiten wir |
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„Und nun stehe ich, obschon reich an erfahrener Einsicht in die Macht der Naturgesetze und in den Genius menschlichen Forschens, vor einer unbekannten Größe: dem Kind.“ |
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Die christliche Erziehung ist Fundament unseres täglichen Miteinanders. Die grundlose Annahme der Menschen durch Jesus Christus soll sich im Alltäglichen spiegeln, in der Achtung des Einzelnen, der von Gott her mit einer unantastbaren Würde ausgestattet ist. |
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Unser Anliegen ist, auf die gesamte Entwicklung der Persönlichkeit positiven Einfluss zu nehmen, wobei wir uns an dem christlichen Menschenbild wie auch an Fakten aus dem Bereich der Psychologie, besonders der Entwicklungspsychologie, der Soziologie und der Pädagogik orientieren. Durch Wertschätzen der Persönlichkeit sowie dem Schaffen einer vertrauensvollen Atmosphäre möchten wir den uns anvertrauten Kindern vermitteln, dass jedes Individuum mit all seinen Stärken und Schwächen ein von Gott geliebter und gewollter Mensch ist, und dass durch gegenseitige Achtung und Toleranz wir Menschen unseren Horizont erweitern, einander ergänzen und voneinander lernen. |
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Wir bemühen uns, jedem der uns anvertrauten Menschen durch ganzheitliche Erziehung und individuelle Begleitung in seiner Einzigartigkeit zu begegnen. Durch vielfältigen Kontakt zu anderen Kindern sollen sich soziale Kompetenzen entfalten, jedes Kind soll sich als Teil der Gesamtgruppe erleben und ein Wir-Gefühl entwickeln. |
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Damit unterschiedlichste Menschen in unserem Stadtteil sich in ihrer Verschiedenartigkeit intensiver als auf der Straße begegnen (können), einander verstehen und annehmen (lernen), finden Kinder unterschiedlichster Herkunft, Nationalität und Konfession in unserer Einrichtung Aufnehme, ebenso Kinder mit Auffälligkeiten, wie z.B. Behinderungen. Behinderte Kinder, bzw. Kinder mit für uns fremden Gewohnheiten können im vorschulischen Alter auf spielerische Weise in geborgener Umgebung in ihre Gruppe integriert werden, was eine Weichenstellung für die Integration in unsere Gesellschaft bedeutet. Allerdings wird vor der Aufnahme der jeweiligen Kinder geprüft, inwiefern durch die Gegebenheiten unserer Einrichtung einzelne Kinder in eine der Gruppen eingeführt und sich mit der Zeit auch dort zurechtfinden können. Ein sehr hoher Anteil an behinderten oder nicht deutsch sprechenden Kindern würde ein extrem individuelles Arbeiten erfordern, was aufgrund des gegenwärtigen Personalschlüssels nicht gewährleistet werden kann. Sollte eine große Anzahl von Familien mit Kindern, die einen besonderen Betreuungsbedarf haben, in unserer Einrichtung eine Aufnahme wünschen, werden wir uns um eine geeignete Lösung bemühen, indem wir z.B. Anstrengungen unternehmen, zusätzliche pädagogische Kräfte – z.B. eine Praktikantin im Anerkennungsjahr – einstellen zu können oder durch Gespräche mit Erziehungsberechtigten, Kontakte zu Nachbareinrichtungen und Zusammenarbeit mit dem Sozialamt uns um eine Unterbringung der betroffenen Kinder in eine andere für sie geeignete Einrichtung bemühen. |
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Die Kinder sollen
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„Sie irren sich, wenn Sie glauben, dass wir uns zu den Kindern herablassen müssen, um uns mit ihnen zu verständigen. Im Gegenteil, wir müssen uns nach ihren Gefühlen ausstrecken, müssen uns auf die Zehen stellen.“ |
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